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Diese Seite wurde zuletzt aktualisiert am Sonntag, 11. Juli 2010
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Ärzte ohne Grenzen
Ärzte ohne Grenzen ist der Name der deutschsprachigen Sektionen der 1971 gegründeten internationalen Organisation Médecins sans frontières. Die private, unabhängige Hilfsorganisation leistet medizinische Nothilfe in Krisen- und Kriegsgebieten. Ärzte ohne Grenzen arbeitet immer unabhängig, unparteiisch und, abhängig von der konkreten Einsatzsituation, auch so neutral wie möglich. Nur das ermöglicht es nach Auffassung der Organisation, in Krisenregionen wirkungsvoll humanitäre Hilfe zu leisten. MSF sieht auch das Witnessing („Zeuge sein“) im Rahmen der medizinischen Nothilfe als eine wichtige Aufgabe. Witnessing bedeutet, auf Völker in Not aufmerksam zu machen. Die humanitäre Arbeit von MSF für die Opfer von Not und Gewalt wurde 1999 durch die Verleihung des Friedensnobelpreises besonders geehrt.
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Greenpeace
Greenpeace ist eine 1971 von Friedensaktivisten in Vancouver, Kanada gegründete internationale politische Non-Profit-Organisation, die den Umweltschutz zum Gegenstand hat. Sie wurde vor allem durch Kampagnen gegen Kernwaffentests und Aktionen gegen den Walfang bekannt. Später konzentrierte sich die Organisation darüber hinaus auf weitere ökologische Probleme wie Überfischung, die globale Erwärmung, die Zerstörung von Urwäldern und die Gentechnik. Im Vergleich zu vielen anderen Umweltschutzorganisationen ist Greenpeace eher handlungsorientiert. Ein zentrales Element der Greenpeace-Arbeit ist die Aktion. Hierbei begeben sich Aktivisten an einen Ort, der ihrer Auffassung nach symbolisch für Umweltzerstörung steht und protestieren dort meistens mit Transparenten. Mittels oft spektakulärer Auftritte direkt am Ort des Geschehens versucht die Organisation, die Öffentlichkeit aufmerksam zu machen, um meist große Industriekonzerne oder Regierungen durch öffentlichen Druck zum Einlenken zu bewegen. Diese Art des Auftretens machte die Organisation in den achtziger Jahren bekannt.
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WWF
Der WWF, der World Wide Fund For Nature, ist eine der größten internationalen Naturschutzorganisationen der Welt. Er wurde 1961 als World Wildlife Fund in der Schweiz gegründet. Der WWF formuliert seine Ziele folgendermaßen: “ Der WWF will der weltweiten Naturzerstörung Einhalt gebieten und eine Zukunft gestalten, in der Mensch und Natur in Harmonie leben. Der WWF setzt sich weltweit ein für: - die Erhaltung der biologischen Vielfalt der Erde, - die nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen, - die Eindämmung von Umweltverschmutzung und schädlichem Konsumverhalten.“ Dabei unterscheidet sich der WWF in seiner Arbeitsweise von anderen Umweltschutzorganisationen. Anders als bei Greenpeace oder dem BUND lag der Fokus von Anfang an weniger auf öffentlichkeitswirksamen Einzelaktionen oder aktiven Mitgliedsgruppen, sondern vielmehr auf klassischer Lobbyarbeit, „Ökosponsoring“ durch Wirtschaftsunternehmen und der finanziellen sowie personellen Unterstützung großer, auf Dauer angelegter Schutzprojekte.
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Erst stirbt der Hai, dann das Meer
Sharkproject e. V. ist eine internationale Initiative zum Schutz und zur Erforschung der Haie und als solche eine der größten Haischutzorganisationen der Welt. Für viele Haiarten ist es bereits 1 Sekunde nach 12. Nach einer Nordatlantik-Studie der Dalhousie Universität, Halifax sind in den letzten 6 Jahren durchschnittlich 80% aller Hochseehaie verschwunden – gejagt, gefangen, gefinnt! Und verschwunden heißt in diesem Falle - für immer! Geschätzte 200 Millionen Haie werden weltweit getötet – 500.000 jeden Tag – und meist auf unbeschreiblich grausame Art und Weise.
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Protect the Maldives
Die Malediven - einer der schönsten Plätze auf dieser Erde. Wo sonst ist man der Natur so nah? Wo sonst ist die Sensation aus Abgeschiedenheit, weißem Sand, türkisfarbenem Wasser und prachtvollen Tauch- und Schnorchelgründen so verdichtet wie hier? Jede Hotelinsel ist gleichzeitig ein autarkes Dorf mit allen technischen Einrichtungen. Dem Gast soll es an nichts fehlen. Der Gast ist aber Belastung für das Ökosystem. Wer dort Urlaub macht, soll verstehen, dass sein Abwasser im Riff landet (also auch das alkalisch verseuchte Abwasser seiner gewaschenen Handtücher), das Frischwasser mit enormem Energieaufwand aus Salzwasser gewonnen wird, seine Klimaanlage nur läuft und sein Akku von der Kamera nur geladen wird, weil der Strom mittels Dieselgeneratoren gewonnen wird und jedes Stückchen Müll, das er mitbringt, als verbrannter Klumpen Schlacke im Riff landet. An diesen Reglern kann jeder Tourist drehen.
Der Verein Protect the Maldives versucht, Touristen über das sensible Ökosystem der Malediven aufzuklären, um die Belastung durch Touristen zu reduzieren und so einen schonenden und nachhaltigen Tourismus zu fördern.
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